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55 km Rennen Schwerin

News Posted on Di, September 24, 2019 19:31:55

5.Schweriner-Seen-Jedermann -Rennen durch die Lewitz

geschrieben von Ulf Wiesener

Zum Ende der Saison hatte ich mich entschlossen, in Schwerin an den Start zu gehen da ich mich gut fühlte und vom 6. Platz in meiner AK bei der Jedermann Tour in Erfurt hoch motiviert war. Ein flaches Rennen mit Ehrenstart am Schweriner Schloss über 55 km mit einer neutralen Zone bis zum scharfen Start von 6 km welche durch ein Führungsfahrzeug mit ca. 20km/h angeführt wurde. Da alle Starter über das  91 km und 55 km Rennen ca. 750 Fahrer zur gleichen Zeit starteten, war bei der Anfahrt zum scharfen Start volle Konzentration gefragt. Ab Start ging es zügig mit hoher Geschwindigkeit auf die Runde, welche von den Spitzenteams mit einer Vielzahl von Attacken geprägt war. Nach einem Sturz nach ca. der Hälfte des Rennens teilte sich das Rennen in einzelne Felder welche von den Fahrern der 91 km Strecke dominiert wurden.

6 Kilometer vor dem Ziel wurden die Fahrerfelder 91 km und 55 km getrennt und es bildete sich eine Gruppe von 5 Fahrern der 55er Strecke, zu welcher ich auch gehörte. Jeder übernahm in der Gruppe die Führungsarbeit, so dass es schnell Richtung Ziel ging. Da ich die Strecke nicht so genau kannte, konnte ich nicht so genau einschätzen, wo genau sich das Ziel befindet. Trotzdem gelang es mir aber, den Zielsprint der fünf Fahrer mir für mich zu entscheiden. Nach der ruhigen Fahrt zum Schloss war im Anschluss die Freude groß Platz 20 Gesamt und Platz 2 in der AK 50-59! Ein gelungener Saisonabschluss für mich.



Kotl.at

News Posted on Di, September 24, 2019 18:59:35

geschrieben von Norman

An diesem Wochenende stand für den Capitano und mich ein ganz besonderes Event an. Wir wollten uns Mal ein wenig mit der Konkurrenz außerhalb von Brandenburg und Berlin beschäftigen. Deswegen dachten wir uns am Anfang des Jahres, wir melden uns bei dem größten Einzelzeitfahren Europas an.

Freitag, den 20.09.2019, war es dann soweit und wir machten uns mit unserem Teambus auf  den Weg in das gleich um die Ecke liegende Österreich (670 km). Natürlich waren die Sport Azubis auf der acht Stunden Fahrt bestens ausgestattet mit Thrombose-Strümpfen und genug sportlicher Ernährung.

Gegen 18:30 Uhr waren wir dann an unserem Zielpunkt angekommen, um unsere Startunterlagen zu empfangen, und wenigstens einmal vorher die Strecke mit dem Auto abzufahren. Zum Glück sind wir mit dem Auto gefahren, da es komischerweise in Österreich des Öfteren so ein paar Wellen in den Straßen gibt. Wir stellten also fest, dass dieses Einzelzeitfahren nicht nur unser längstes mit 47,2 Kilometern, sondern auch das Profilreichste wird.

Der Tag des Rennens verlief für uns so entspannt wie noch nie, da wir unsere Unterkunft unmittelbar am Startpunkt hatten. Unsere Startnummern 945 und 987 wurden natürlich so spät gewählt, damit wir das Feld von hinten aufräumen sollten 😉.

Das Rennen vor Ort war gut organisiert und wir freuten uns schon auf eine komplett nur für uns gesperrte Strecke. Mit etwas Aufregung und ungefähr vier Toilettengängen begab ich mich dann zu meinem Start. Da die Startabstände mit 15 Sekunden sehr knapp gewählt wurden, war mein Empfinden auf der Startrampe ein sehr hektisches. Fahrrad schnappen, die vier Treppenstufen hoch, Rad positionieren, einklicken (am besten beide Seiten 😄), 3,2,1…….. LOS

Die Rampe runter und gleich ein kleinen Anstieg, der die Beine schon einmal darauf einstimmen sollte, was hier jetzt ungefähr eine Stunde lang passieren wird. 😁 Wie immer fuhr ich natürlich den Start nicht so wie geplant entspannt an, sondern ließ gleich wieder ca. 1000 Watt auf die Pedale hämmern. Danach fand ich gut in mein Rennen und pendelte mich bei den Wattzahlen ein, die ich mir vornahm. Dies war auch nötig, weil das wellige Profil für uns Flachländer doch etwas gewöhnungsbedürftig war. Mit dem Hintergrund, dass ab der Hälfte der Strecke der noch etwas schwierigere Teil des Rennens folgen sollte, probierte ich mir ein paar Körner zu behalten. Den ersten längeren und steileren Anstieg konnte ich dadurch ganz gut meistern. Vielleicht etwas zu gut! Ab Kilometer 30 wurde es für mich immer schwieriger, meine Zielsetzung (Wattzahlen) zu erfüllen und durch das wellige Profil brannten zunehmend immer mehr die Beine. Als dann irgendwann ein lächelndes Smiley mir die letzten fünf Kilometer signalisierte, konnte ich mich noch mal sammeln und auch die letzten steilen, kurzen Anstiege ordentlich hinaufdrücken. Auch wenn ich völlig im Eimer war, behielt ich in der letzten gefährlichen Kurve den Überblick. Diese konnte ich noch mal gut ausfahren und den Schwung für den, „naja, nennen wie es Mal Zielsprint 🤪“ mitnehmen.

Überglücklich nach 47,2 Kilometern im Ziel angekommen zu sein, belegten wir die Gesamtplätze 50 (Ich mit 43,9 km/h) und 54 (Capitano 43,7 km/h) und entschlossen uns dazu, dass wir uns dieses Event nächstes Jahr wieder antun wollen. Alles in allem war es eine sehr gelungene Veranstaltung, wobei wir uns über eine kleine Teilnahmemedaille und über eine etwas imposantere After Event Party gefreut hätten. Danke nochmal an die zahlreichen Streckenposten sowie die Menschen, die uns Radfahrer vom Rand aus unterstützten.  In diesem Sinne verabschieden wir uns beide nach einer erfolgreichen Saison in die Rennpause.



Zweigeteilt

News Posted on Mo, September 02, 2019 22:56:55

Aufgrund der kurzfristigen Verschiebung des „ Rietzer Einzelzeitfahrens“ von Anfang Mai auf den 01. September kam es in diesem Jahr zu einer eher zufälligen Teilung des Teams. Während ein Teil traditionsgemäß in Rietz an den Start ging, stand der andere Teil bei der „Jedermann Tour“ im Rahmen der „Deutschland Tour“ an der Startlinie.

Teil 1 Erfurt

Den Auftakt machte die Erfurter Delegation mit der Anreise zur Jedermann Tour am Samstag mit dem GCT-Team Bus. Nach der Abholung der Startunterlagen an der Erfurter Messe, wo sich auch der Zielbereich befand, ging es danach mit dem Bus zur Streckenbesichtigung.

Entsprechend der Veranstalterbezeichnung „Thüringer Achterbahn“, erwartete uns eine wellige 64 km Runde mit Start am Erfurter Domplatz rund um die „Drei Gleichen“ am Fuße des Thüringer Waldes. Also genau das richtige Profil für unsere muskulösen Leichtgewichte Lars, Klemens und Ulf. In diesem Terrain hatten schließlich schon bekannte Radsportgrößen wie Tony Martin, John Degenkolb und Marcel Kittel die Grundlage für spätere Erfolge gelegt. Zu vermuten war dann eher, dass dieses Profil Benny, Maddel oder Nadine liegen könnte. Der abendliche Spaß kam dann bei allen auch nicht zu kurz.

Gegen 8:00 Uhr am Morgen hieß es dann Aufstellung im Startblock zu nehmen. Da sich die Wartezeit dann in der Regel noch über eine halbe Stunde hinzieht, kam dem Warmfahren eher wenig Bedeutung zu. Wichtig war es, alle Gelenke und Muskeln gut geölt zu haben, um dann gleich mal den Motor auf den ersten Kilometern von 0 auf Anschlag hochzuziehen. Bekanntermaßen fällt dies den älteren Semestern in unseren Reihen etwas schwerer, so ahnte Klemens nach kurzer Zeit, dass nach 14- tägiger unfreiwilliger Rennpause dies nicht sein Tag werden würde. Seine Freude hielt sich in Grenzen, Benny und Maddel an der Spitze des Feldes für Tempo sorgen zu sehen. Nadine konnte an diesem Tag nicht auf Unterstützung bauen und musste Ihre eigene Strategie umsetzen.  Ulf hielt erst mal gut mit, um etwa nach ca. 15 Kilometern windgeschützt vom Thüringer Wald in den EZF-Modus zu gehen. Später nahm er dann mit einer sich bildenden Gruppe weitere Fahrt auf.

Lars aufgrund kleiner Schwierigkeiten bei der Anmeldung in Startblock 3 verbannt, suchte sich gleich mal ein paar passende Hinterräder, um das Feld von hinten aufzurollen.

 So ging es für alle auf und ab. Als besonderes Schmankerl hatte der Veranstalter den Zielbereich für Jedermänner und Profis am Ende eines ca. 2 Kilometer langen Anstiegs gelegt. Somit hielten sich die Geschwindigkeiten im Gegensatz zu den Puls und Wattzahlen im niedrigen zweistelligen Bereich.

Benny und Maddel kamen in aussichtsreicher Position in den Zielbereich und nachdem Maddel an der Flamme Rouge den Turbo zündete, setzte er damit alle Mitbewerber unter Druck. Leider entwickelte sich diese aufgrund der Frühzündung zum Rohrkrepierer, sprich auf den letzten Metern flogen noch einige Fahrer  vorbei, wer nicht wagt, der nicht gewinnt. Benny nach einigen Ausreißversuchen im Rennen mit gefühlt gleich explodierenden Oberschenkeln sprintete auf Gesamtplatz 5 und AK Platz 2. Maddel erreicht Gesamtplatz 13 und AK Platz 6. Eine starke Leistung von beiden auch unter dem Aspekt, dass andere Teams mit zweistelligen Fahrerzahlen im Rennen vertreten waren. Ulf landete auf Platz 60 und AK Platz 6, Lars auf Platz 66 und AK Platz 13. Da Lars als einziger aufgrund einer verspäteten Anreise die Strecke nicht kannte, musste er alle Hoffnungen auf einen explosiven Schlusssprint begraben. Der Zielstrich war einfach zu weit und zu hoch gezogen worden.  Nadine kam auf Gesamtplatz 6 der Frauen und siegte in Ihrer AK. Mit dieser Leistung wäre sie auch bei den Männern unter die ersten 80 im Gesamtranking gekommen. Zu guter Letzt machte Klemens mit Platz 82 und AK Platz 14 bei über 700 Startern den Zieleinlauf komplett.

Nach der Siegerehrung und einem Rundgang auf dem Messegelände nutzen wir dann die Zeit, um uns im Fahrerlager umzusehen und den einen oder anderen Star wie Geraint Thomas, Emanuel Buchmann, Nils Politt, Vincenzo Nibali, Jasper Stuyen, Andre Greipel oder  Julian Alaphilippe  im Rennen zu beobachten. Gut gelaunt ging es dann am späten Sonntagnachmittag wieder nach Hause.

Teil 2 EZF Rietz

Wie immer in Rietz ein perfekter Ablauf, organisiert vom KSB Potsdam/Mittelmark. Wie immer ein über die gesamte Startreihenfolge verteiltes Grebser Team. Erstmals ein eher zum Saisonabschluss liegender Termin mit optimalen Witterungsbedingungen. Bei diesen Rahmenbedingungen ein neuer Streckenrekord und viele Bestzeiten und das Grebser Cycling Team mittendrin, statt nur dabei.

Zu den Fakten:

Platz 6 Gesamt, Platz 4 AK Philipp

Platz 7 Gesamt, Platz 5 AK Norman

Platz 32 Gesamt, Platz 7 AK Jens

Platz 52 Gesamt, Platz 14 AK Stefan

damit offizieller Grebser Zeitfahrmeister,

Platz 56 Gesamt, Platz 16 AK Daniel

Platz 58 Gesamt, Platz 17 AK Martin

Platz 91 Gesamt, Platz 11 AK Werner

Platz 111 Gesamt, Platz 5 AK Jeannette

Platz 117 Gesamt, Platz 38 AK Frank

Fabi musste aufgrund eines Defektes auf einen Start verzichten.

Vielen Dank an dieser Stelle noch einmal für den perfekt organisierten Ablauf und beste Genesung für Kerstin.



Zerreißprobe

News Posted on Mo, August 26, 2019 18:55:47

Am vergangenen Wochenende stand mit der Markgrafentour des SV Kloster Lehnin das nächste Rennen in der Havel Rad Cup Serie 2019 an.

Dieses Rennen ist in der Region das einzige, in dem alle Altersklassen und Geschlechter in einem Rennen gemeinsam am Start stehen. Obwohl Fabian verletzungsbedingt und Klemens aufgund des Sturzes in der Vorwoche nicht antreten konnten, waren wir zahlreich vertreten. Norman, Philipp und Benny wollten aktiv fahren und sehen, welche Möglichkeiten sich im Rennverlauf ergeben. Stefan, Werner und Daniel hatten sich Jeannette zu unterstützen auf die Tagesordnung gesetzt, um Ihre aussichtsreiche Position im Cup abzusichern.

Nach einem neutralisierten Start ging es aus Lehnin heraus auf den TÜP. Auf diesem waren zwei Runden zu absolvieren. Nach dem scharfen Start bildete sich erwartungsgemäß eine anfangs ca. 30- köpfige Spitzengruppe. In dieser Gruppe waren wir neben den 3 genannten Protagonisten auch mit Lars vertreten. Es folgte eine 12-köpfige Verfolgergruppe mit Ulf und viele kleine Gruppen.

Im Rennverlauf gelang es keinem, sich vom Feld abzusetzen. Alles lief wie in der Vorwoche auf eine Sprintentscheidung hinaus. Norman wurde ca. 500 m vor dem Ziel durch Abdrängen auf den Seitenstreifen aller Möglichkeiten beraubt, Benny wollte seine Kette nach einer Geräuschüberprüfung nicht über strapazieren und somit wurde Philipp mit Gesamtplatz 5 (3. AK) bester Grebser. Es siegte souverän Adrian Scholz vom Team Radkampf. Benny kam auf Platz 7 (4. AK) und Norman auf Platz 24 (13. AK). Jeannette konnte sich in Ihrer Altersklasse  den 1.Platz sichern (Gesamt 58.).

Weitere Grebser Platzierungen:

Lars Platz 7. AK (Gesamt 28)

Ulf Platz 9. AK (Gesamt 33)

Daniel Platz 13. AK (Gesamt 48)

Werner Platz 7. AK (Gesamt 63)

Leider kam es im Rennverlauf zu zwei schweren Stürzen, gute Besserung an dieser Stelle den Sportlern. Durch die geleistete Hilfestellung hatte Werner keine Chance, in seiner AK in die Wertung einzugreifen und Stefan beendete das Rennen nicht.

Weiter geht es am nächsten Sonntag mit dem EFZ in Rietz bzw. der Jedermann Tour in Erfurt.



GCT Sommer 2019

News Posted on Di, August 20, 2019 18:44:15

Nachdem wir uns Ende Juni scheinbar temporär aus der Radsportszene zurückgezogen hatten, meldeten wir uns am vergangenen Wochenende in Teamstärke wieder an der Startlinie zurück. Manchmal trügt aber auch der Schein, denn wir waren auch zwischenzeitlich sportlich und anderwärtig  nicht untätig, aber der Reihe nach.

Philipp startete vom 04.07.-07.07. bei der 40. Oderlandrundfahrt. Als Einzelstarter verkaufte er sich richtig klasse und belegte einen hervorragenden 6. Platz in der Gesamtwertung.

Pünktlich zum Auftakt der Tour de France startete unser „Capitano“ zusammen mit ein paar Freunden mit einem Radsport Podcast der den bezeichnenden Titel „Die Lutscher“ führt. Somit kann jetzt die gesamte Radsportwelt von seinem gefährlichen Halbwissen profitieren.

Norman feilte weiter an seiner Zeitfahrform und belegte am 13 Juli beim 21 km Zeitfahren in Großräschen Gesamtplatz 9 und den zweiten Platz in seiner AK. Eine Woche später beim 25 km Zeitfahren im Seebad Schildau setzte er mit Gesamtplatz 4 und AK Platz 1 noch einen drauf.

Teamchef Stefan ließ es sich im Urlaub dabei unter anderem am „Stelvio“ in Südtirol und dem Harz am  „Brocken“ und „Wurmberg“ gut gehen. Nadine und Klemens bewältigten den „Miri Quidi Stoneman“ durch den tschechischen Egergraben und über den Erzgebirgskamm.

Lars und Ulf starteten Anfang August beim VELORACE in Dresden über die 62 km. Beide knackten ihre persönliche Zielstellung die 40 km/h im Durchschnitt und waren zufrieden. Norman und Daniel gingen über die 42 km an den Start. Daniel belegte einen sehr guten 27. Gesamtplatz und Platz 5 in seiner AK bei 181 Startern. Nach vielen aufs folgt leider auch mal ein ab. Nachdem Norman am Vortrag beim 3×3 km Bergsprint in Hinterhermsdorf Platz 6 Gesamt, AK Platz1 belegt hatte, stürzte er in der zweiten Runde des Rennens. Neben Abschürfungen und Prellungen gab es dann auch noch ärgerlicherweise einen Rahmenbruch am Stevens Xenon zu verzeichnen.

Unser „Capitano“ vertrat zeitgleich unsere Farben bei der „Stunde von Banzau“ im schönen Niedersachsen gelegen. Hierbei ging es über die Distanz von 35 km im Rahmen eines EZF. In einem starken Teilnehmerfeld erreichte er den 5. Gesamtplatz und Platz 1 der AK.

Philipp mal wieder als Einzelkämpfer belegte bei den „Uckermärkischen Meisterschaften“ einen hervorragenden 9. Platz. Und auch bei dem einen oder anderen Triathlon waren wir in den vergangenen Wochen vertreten.

Dieses Wochenende stand unter anderem zum zweiten Mal das „Fläming Race“ auf dem Programm. In unserer Heimatregion wollten wir uns vernünftig präsentieren und unsere Sponsoren mal wieder würdig vertreten. Im Rennen 1 über 85 km (3 Runden) waren mit 4 Startern zahlenmäßig recht stark vertreten und so ließ diese Konstellation auch Raum für das eine oder andere taktische Spielchen in unseren Reihen.

Relativ früh hatten sich zwei Fahrer vom Feld abgesetzt. Nachdem die Chancen zum Durchkommen anfangs als relativ klein eingeschätzt wurden, haben wir uns dann ab der Hälfte des Rennens zusammen mit Sascha und Phillipp vom Team „Radkampf“ um die Nachführarbeit verdient gemacht. Zu Beginn der letzten Runde waren die beiden Ausreißer gestellt und wir versuchten eine Entscheidung, vor einem zu erwartenden Sprintfinale zu initiieren. Als Erster zündete Norman seine Attacke noch weit vor der Kopfsteinpflasterpassage in Raben, was unsere anderen Starter ein wenig durchschnaufen ließ. Nachdem das Loch durch Sascha von Radkampf zugefahren wurde, startete Philipp am Anstieg in Raben 12 km vor dem Ziel die nächste Attacke. Trotz starker Störarbeit unseres Teams wurde er 1000 m vor dem Ziel gestellt und somit lief alles auf eine Sprintentscheidung hinaus. Bei dieser spielt dann auch das Quäntchen Glück eine Rolle um auf dem Podest zu landen, dieses blieb uns diesmal leider verwehrt. Mit den Plätzen 5 Norman, 8 Matthias, 10 Benny und 16 Philipp zeigten wir eine beachtliche mannschaftliche Geschlossenheit. Erwähnenswert ist das Blitzcomeback von Norman und der beachtliche Wiedereinstieg von Maddel nach knapp 11 Monaten Rennpause.

Im Rennen 2 über 60 km (2 Runden, Sen 2,3,4 und Frauen) gingen Klemens und Fabian an den Start. Von Anfang an wurde das Tempo hochgehalten und unsere beiden konnten sich in der ersten Runde in der ca. 35- köpfigen Spitzengruppe behaupten. Fabian musste dann anfangs der zweiten Runde dem hohen Tempo Tribut zollen und abreißen lassen. Bei Klemens war bei Kilometer 38 das Rennen zu Ende, als ein Fahrer vor ihm zu Fall kam und er nicht mehr reagieren konnte und ebenfalls stürzte.  Somit gingen unsere beiden Starter in diesem Rennen leer aus.

Zu guter Letzt vertraten Jeannette und Peter die Gemeinde Kloster Lehnin beim Gemeindeaktionstag am Lehniner Platz in Berlin. Dabei spinnen auch die beiden Bürgermeister an unserem Stand.

Weiter geht es am nächsten Wochenende mit der Markgrafentour des SV Kloster Lehnin bevor wir in unseren heißen Spätsommer starten. Also seid gespannt, was wir noch zu bieten haben.



Havel Radcup

News Posted on Di, Juni 25, 2019 18:45:18

Ein ganz
gewöhnlicher Sonn(en)tag in Brandenburg

Ende Juni 2019,
der Wetterbericht verheißt Sonne satt und 30 Grad Celsius. Also entspannt den
Sonntag bei einem leckeren Frühstück genießen und dann ab zum Badesee. So lässt
es sich leben.

Alternativ bietet
sich aber auch eine unruhige Nacht, Wecker rasseln um 6:30 Uhr, kurzes
Frühstück und eine anschließende Fahrt ins schöne Kotzen im Havelland an. In
den Tagen davor stand natürlich noch der Weg zum „Fahrrad Schrauber“ des
Vertrauens an, um die Zeitfahrmaschine
rechtzeitig startklar zu bekommen. Nach Ankunft kann man dann an dem 12-prozentigen
Anstieg mal so richtig kotzen. Mann oder Frau muss sich wohl einen (Rennrad)Virus
eingefangen haben um darin Genugtuung zu finden.

Mit Ausnahme der
verhinderten Urlauber und Übertrainierten stand unser Team beim traditionellen
Bergzeitfahren am Start. Jeder mit eigenen Erwartungen und Zielstellungen, mit
internen Duellen, mit Zielstellung Podest in der jeweiligen Altersklasse oder
dem Kampf um eine persönliche Bestzeit. Und es liegt in der Natur der Sache,
dass nicht alle Erwartungen erfüllt wurden. Das Leben kann manchmal hart sein
und nicht alle Bemühungen wurden mit dem gewünschten Resultat belohnt. Der Spaß
kam aber bei allem konkurrieren mal wieder nicht zu kurz. Am Ende des Tages war
doch jeder zufrieden oder fand neue Motivation, das Radsportjahr hält ja noch
einige Höhepunkte bereit. Vielen Dank mal wieder an Björn der seine Freizeit
zur Dokumentation unserer Anstrengungen opferte.

Mit den Plätzen 6
und 7 Gesamt, Platz 3 und 4 der AK erzielten Benny und Philipp an diesem Tag
die aus Teamsicht herausragenden sportlichen Ergebnisse. Erwähnenswert ist die
Verbesserung von Jeannette um 50 Sekunden, im Duell Daniel gegen Lars steht es
2:1. In der „Havel Radcup“ Zwischenwertung sind wir mit Philipp, Fabian und
Jens in den TOP 3 der jeweiligen Altersklassen gut vertreten.

Weitere
Informationen und Bilder findet Ihr unter www.radsport-sued05.de

Danke an Björn Wiesener für die Bilder.



Havel Radcup

News Posted on Mi, Juni 12, 2019 19:50:05

Rund um den Alten Weber

von Lars(GCT)

Zum Auftakt des diesjährigen Havelcups fanden am 26.5.19 die
Rundstreckenrennen um den „Alten Weber“ in Brandenburg/Havel statt. Ein
vielfältiges Programm stand am sonnigen aber ziemlich windigen Maisonntag an.
Vom Kinderrennen und dem Rundstreckenrennen bis zum kurzweiligen
Ausscheidungsrennen war Spannung geboten.

Für das Grebser Cycling Team das erste Rennen in diesem Jahr
bei dem wir mit mehreren Startern antraten. Von den insgesamt 121 Startern
stellten wir 9 Teilnehmer.

So möchten wir an dieser Stelle noch einmal Daniel
Ziegenhagen recht herzlich in unserem Team begrüßen. Daniel fuhr um den alten
Weber sein erstes Rennen für die Grebser Pedalisten.

So startete das Rundstreckenrennen 1 der Altersklassen 3 und
4 mit 6 GCT Startern. Wie anzunehmen ging es in den ersten Runden sehr zügig
zur Sache so dass das Feld sich in zwei Teile spaltete. Norman, Phillipp, Fabi
und Jens waren hier gut positioniert. Daniel und Lars fuhren im zweiten Feld.
So belegte Philipp den 5. Gesamtplatz(AK3#4) und verfehlte das Podest nur um
eine Haaresbreite. Norman belegte, nach 10 Runden je 3Kilometer Länge, den 18.
Gesamtplatz (AK3#14), Fabian Gesamtplatz 22 (AK4#5), Jens Gesamtplatz
25(AK4#8), Lars Gesamtplatz 28(AK4#9), Daniel Gesamtplatz 31 (AK4#11)

Im Anschluss fand das Rundstreckenrennen 2 der Männer (AK
5und6) sowie der Frauen statt. Hier waren wir durch Jeanette, Werner und Ulf
mit 3 Startern vertreten. Für Jeanette lief es an diesem Tag nicht sehr
glücklich ab. Schon am Start mit wenig Glück. Im Laufe des Rennens mit einem
Sturz der glücklicherweise mit blauen Flecken und Prellungen relativ glimpflich
ausging. Das Rennen war für sie jedoch beendet. Ulf belegte den 13. (AK5#10)
Und Werner den 36. (AK6#8) Gesamtplatz.

Für kurzweilige Abwechslung sorgten die Ausscheidungsrennen.
Im ersten Ausscheidungsrennen belegte Philipp nach 25 Runden den beachtlichen
2. Gesamtplatz, Norman einen guten 9.Platz. Fabian belegte hier den respektablen 15. Gesamtplatz. Im
zweiten Ausscheidungsrennen belegte Ulf den 8.Platz.

Nicht zu vergessen die Kids von Fabi, Jens und Jeanette die im
Kinderrennen an den Start gingen und ihre ersten Rennerfahrungen machen
konnten.



Lausitzring

News Posted on Di, Juni 11, 2019 18:32:18


Zeitdruck und andere
Hindernisse

Bekanntlich geht es ja beim Zeitfahren im Kampf gegen die
Uhr bei knappen Entscheidungen oft um jede Sekunde. Welcher zeitlicher Druck
nebenbei dann noch entstehen kann, davon können wir in diesem Jahr berichten.

Nachdem wir in den vergangen drei Jahren ziemlich
erfolgreich in verschiedenen Kategorien auf dem Dekra Testoval gestartet waren,
entstand die Idee, 2019 auch einen Männer Vierer an den Start zu bringen. Da
die personellen Ressourcen sich übersichtlich gestalteten, war klar, dass es
bei Benny und Norman auf einen Doppelstart hinauslaufen würde. Also mit dem
Veranstalter Kontakt aufgenommen und gecheckt, ob ein Doppelstart in dieser
Konstellation möglich wäre. Nach dem OK des Veranstalters wurde für dieses Jahr
neben dem etablierten Mixed Vierer, auch ein Männer Vierer gemeldet.

Im Vorfeld mussten dann Benny durch Krankheit und Philipp
aufgrund anderer Termine ihre Zusage zurückziehen. Unser bewährter Gaststarter Franz
Löschke( www.franzloeschke.com )wurde
somit neben dem geplanten Start im Männer Vierer auch für die Mixed Mannschaft
rekrutiert. Weitere Unterstützung wurde durch die RSC Großbeeren „Bros“, Kay
und Lars zugesagt.

Erstaunen dann wenige Tage vor der Veranstaltung beim ersten
Blick auf die Startzeiten des Veranstalters, Vierer Männer und 17 Minuten
später der Mixed Vierer in der Startliste. Klasse unserem Männer Vierer diese
Leistung zuzutrauen, aber weniger als 17 Minuten für 17 km waren dann doch etwas
optimistisch getaktet. Also wieder Kontakt mit dem Veranstalter aufgenommen und
nach einigen Mails, Telefonaten und Whats App Nachrichten dann ein Kompromiss.
Start für Nadine und Klemens im PFZ um 12:38 Uhr, Start des Mixed Vierers am
Ende des Paarzeitfahrens um 13:31 Uhr. Somit war die Zeit zur Erholung und den
Transponder-bzw. Startnummernwechsel mit 27 Minuten für die Beiden
übersichtlich. Dank an dieser Stelle an den Veranstalter für die gezeigte
Flexibilität.

Hat man mal die Möglichkeit, auf dem Testoval zu starten,
will man dieses natürlich auch auskosten. Somit ging es für Franz und Norman
mit dem EZF los. Dabei zeigte Franz erwartungsgemäß eine starke Leistung,
welches mit Platz 2 in der Gesamtwertung hinter Michael Kopf und Platz 1 der
Altersklasse belohnt wurde. Norman bestätigte seine Top Leistungen in dieser Saison,
was mit dem 11. Gesamtplatz und Platz 3 der AK hinter Franz und Sascha Dittfurth
Anerkennung fand.

Dann stand das Paarzeitfahren für Nadine und Klemens auf dem
Programm. Ziel war es eine gute Leistung abzuliefern und dabei insbesondere bei
Nadine noch so viele Kräfte zu sparen, um im Anschluss den Mixed Vierer
erfolgreich absolvieren zu können. Mit einer besonnenen Fahrweise gelang dies
mit Platz 1 in der Wertung der Ehepaare. Die RSC „Bros“ fuhren in der
Familienwertung mit einer neuen persönlichen Bestleistung auf Platz 2.

Anschließend ging es gemeinsam mit Franz und Norman in das
Rennen der Mixed Wertung. Einfache Taktik, Franz wurde eine zu erreichende Zielmarke
vorgegeben. Angeführt von Franz, Klemens gewohnt mit Nadine am Hinterrad und diese
bei Seitenwind von Norman abgeschirmt, gestalteten wir ein gleichmäßiges rhythmisches
Mannschaftszeitfahren was in einer Zeit von 23:34 Minuten, 43,3 km/h beendet
wurde. Danach hieß es abwarten, bis die anderen Vierer Mixed Mannschaften Ihr
Rennen absolviert hatten. Groß war die Freude, als es zum vierten Mal in Folge
zu Platz 1 der Mixed Teams reichte. Dabei konnten wir auch noch einige
Männerteams hinter uns lassen.

Zum Abschluss als aller letztes Team der Zeitfahrwettbewerbe
ging dann unsere GCT/ RSC Kombination auf die Runde. Gewohnt bestand die
Vorbereitung eher in der theoretischen Betrachtung aller Eventualitäten. Angeführt
von Franz gelang mit einer Zeit von 21:25 Minuten und einer Geschwindigkeit von
47,55 km/h eine rasante Fahrt. Im ersten Moment machte sich etwas Ernüchterung
breit, dass damit Platz 3 in bei starker Konkurrenz um 4 Sekunden verfehlt
wurde. Im Nachhinein betrachtet aber eine super Leistung. Wir greifen wieder
an.

Glückwunsch an alle Starter zu den erfolgreichen
Platzierungen. Dank an Franz, Lars und Kay für die Unterstützung sowohl Ulf für
die zu Verfügung Stellung seines Renners als Teilespender J.

Weitere Informationen unter www.lausitz-timming.de

PZF Klemens/Nadine
Mixed MZF
Vierer Männer MZF

Siegerehrung Mixed Teams



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