Nachdem wir uns Ende Juni scheinbar temporär aus der Radsportszene zurückgezogen hatten, meldeten wir uns am vergangenen Wochenende in Teamstärke wieder an der Startlinie zurück. Manchmal trügt aber auch der Schein, denn wir waren auch zwischenzeitlich sportlich und anderwärtig  nicht untätig, aber der Reihe nach.

Philipp startete vom 04.07.-07.07. bei der 40. Oderlandrundfahrt. Als Einzelstarter verkaufte er sich richtig klasse und belegte einen hervorragenden 6. Platz in der Gesamtwertung.

Pünktlich zum Auftakt der Tour de France startete unser „Capitano“ zusammen mit ein paar Freunden mit einem Radsport Podcast der den bezeichnenden Titel „Die Lutscher“ führt. Somit kann jetzt die gesamte Radsportwelt von seinem gefährlichen Halbwissen profitieren.

Norman feilte weiter an seiner Zeitfahrform und belegte am 13 Juli beim 21 km Zeitfahren in Großräschen Gesamtplatz 9 und den zweiten Platz in seiner AK. Eine Woche später beim 25 km Zeitfahren im Seebad Schildau setzte er mit Gesamtplatz 4 und AK Platz 1 noch einen drauf.

Teamchef Stefan ließ es sich im Urlaub dabei unter anderem am „Stelvio“ in Südtirol und dem Harz am  „Brocken“ und „Wurmberg“ gut gehen. Nadine und Klemens bewältigten den „Miri Quidi Stoneman“ durch den tschechischen Egergraben und über den Erzgebirgskamm.

Lars und Ulf starteten Anfang August beim VELORACE in Dresden über die 62 km. Beide knackten ihre persönliche Zielstellung die 40 km/h im Durchschnitt und waren zufrieden. Norman und Daniel gingen über die 42 km an den Start. Daniel belegte einen sehr guten 27. Gesamtplatz und Platz 5 in seiner AK bei 181 Startern. Nach vielen aufs folgt leider auch mal ein ab. Nachdem Norman am Vortrag beim 3×3 km Bergsprint in Hinterhermsdorf Platz 6 Gesamt, AK Platz1 belegt hatte, stürzte er in der zweiten Runde des Rennens. Neben Abschürfungen und Prellungen gab es dann auch noch ärgerlicherweise einen Rahmenbruch am Stevens Xenon zu verzeichnen.

Unser „Capitano“ vertrat zeitgleich unsere Farben bei der „Stunde von Banzau“ im schönen Niedersachsen gelegen. Hierbei ging es über die Distanz von 35 km im Rahmen eines EZF. In einem starken Teilnehmerfeld erreichte er den 5. Gesamtplatz und Platz 1 der AK.

Philipp mal wieder als Einzelkämpfer belegte bei den „Uckermärkischen Meisterschaften“ einen hervorragenden 9. Platz. Und auch bei dem einen oder anderen Triathlon waren wir in den vergangenen Wochen vertreten.

Dieses Wochenende stand unter anderem zum zweiten Mal das „Fläming Race“ auf dem Programm. In unserer Heimatregion wollten wir uns vernünftig präsentieren und unsere Sponsoren mal wieder würdig vertreten. Im Rennen 1 über 85 km (3 Runden) waren mit 4 Startern zahlenmäßig recht stark vertreten und so ließ diese Konstellation auch Raum für das eine oder andere taktische Spielchen in unseren Reihen.

Relativ früh hatten sich zwei Fahrer vom Feld abgesetzt. Nachdem die Chancen zum Durchkommen anfangs als relativ klein eingeschätzt wurden, haben wir uns dann ab der Hälfte des Rennens zusammen mit Sascha und Phillipp vom Team „Radkampf“ um die Nachführarbeit verdient gemacht. Zu Beginn der letzten Runde waren die beiden Ausreißer gestellt und wir versuchten eine Entscheidung, vor einem zu erwartenden Sprintfinale zu initiieren. Als Erster zündete Norman seine Attacke noch weit vor der Kopfsteinpflasterpassage in Raben, was unsere anderen Starter ein wenig durchschnaufen ließ. Nachdem das Loch durch Sascha von Radkampf zugefahren wurde, startete Philipp am Anstieg in Raben 12 km vor dem Ziel die nächste Attacke. Trotz starker Störarbeit unseres Teams wurde er 1000 m vor dem Ziel gestellt und somit lief alles auf eine Sprintentscheidung hinaus. Bei dieser spielt dann auch das Quäntchen Glück eine Rolle um auf dem Podest zu landen, dieses blieb uns diesmal leider verwehrt. Mit den Plätzen 5 Norman, 8 Matthias, 10 Benny und 16 Philipp zeigten wir eine beachtliche mannschaftliche Geschlossenheit. Erwähnenswert ist das Blitzcomeback von Norman und der beachtliche Wiedereinstieg von Maddel nach knapp 11 Monaten Rennpause.

Im Rennen 2 über 60 km (2 Runden, Sen 2,3,4 und Frauen) gingen Klemens und Fabian an den Start. Von Anfang an wurde das Tempo hochgehalten und unsere beiden konnten sich in der ersten Runde in der ca. 35- köpfigen Spitzengruppe behaupten. Fabian musste dann anfangs der zweiten Runde dem hohen Tempo Tribut zollen und abreißen lassen. Bei Klemens war bei Kilometer 38 das Rennen zu Ende, als ein Fahrer vor ihm zu Fall kam und er nicht mehr reagieren konnte und ebenfalls stürzte.  Somit gingen unsere beiden Starter in diesem Rennen leer aus.

Zu guter Letzt vertraten Jeannette und Peter die Gemeinde Kloster Lehnin beim Gemeindeaktionstag am Lehniner Platz in Berlin. Dabei spinnen auch die beiden Bürgermeister an unserem Stand.

Weiter geht es am nächsten Wochenende mit der Markgrafentour des SV Kloster Lehnin bevor wir in unseren heißen Spätsommer starten. Also seid gespannt, was wir noch zu bieten haben.